Leistung 06

Trockenbau in Bad Neuenahr-Ahrweiler und im Ahrtal

Trockenbau teilt Räume neu ein, verbirgt Leitungen und bringt Schall- und Brandschutz dorthin, wo er gebraucht wird. Wir stellen Ständerwerk und Beplankung so auf, dass die Oberfläche am Ende zu dem passt, was darauf kommt.

Raum im Ausbau mit aufgestelltem Metallständerwerk für eine Trockenbauwand

Der Aufbau richtet sich nach der Anforderung

Eine Trennwand zwischen zwei Schlafzimmern braucht einen anderen Aufbau als eine, die nur eine Ecke abteilt. Für Schallschutz zählen Ständerabstand, Dämmung im Hohlraum, die Zahl der Beplankungslagen und vor allem saubere Anschlüsse an Boden, Decke und Wand – eine einzige durchgehende Fuge macht den Rest der Konstruktion zunichte.

Im Bad gehören imprägnierte Platten an die Wand, in Fluchtwegen und an Installationsschächten gelten Brandschutzanforderungen, und im Dachgeschoss entscheidet der Aufbau darüber, ob die Dämmung dauerhaft trocken bleibt. Wir fragen deshalb vorher, was der Raum können muss, statt überall denselben Standardaufbau zu stellen.

Was später zugänglich bleiben muss, planen wir vorher ein

Hinter Vorsatzschalen und abgehängten Decken verschwinden Leitungen, Ventile und Abzweigdosen. Wo später jemand herankommen muss, setzen wir Revisionsöffnungen – und zwar bevor geschlossen wird, nicht hinterher mit der Stichsäge.

Installationsebenen planen wir so, dass Leitungen nicht durch tragende Teile der Konstruktion geführt werden müssen. Das kostet in der Abstimmung eine halbe Stunde und erspart später das Öffnen einer fertigen Wand.

Die Oberfläche passt zu dem, was darauf kommt

Verspachtelte Flächen werden in Qualitätsstufen ausgeführt. Q2 reicht für Raufaser und strukturierte Tapeten, Q3 für matte Anstriche und feine Tapeten, Q4 für glatte oder glänzende Oberflächen und für Wände, die im Streiflicht einer bodentiefen Fensterfront stehen.

Welche Stufe sinnvoll ist, hängt also nicht vom Budget ab, sondern davon, was danach kommt. Wir klären das vor dem Spachteln – nachträglich eine Stufe höher zu gehen bedeutet, die ganze Fläche noch einmal zu bearbeiten.

Trockenbau im Bestand

In Altbauten sind Wände selten lotrecht und Decken selten eben. Wir messen den Bestand auf und gleichen Abweichungen über das Ständerwerk aus, statt sie in die Beplankung zu übernehmen. Wo Feuchtigkeit im Spiel war, klären wir erst die Ursache – eine neue Vorsatzschale vor einer feuchten Wand verdeckt das Problem nur.

Ablauf

So gehen wir vor

  1. Aufmaß und Anforderung

    Wir nehmen die Räume auf und klären, was die Konstruktion leisten muss: Schallschutz, Brandschutz, Feuchtebelastung, spätere Zugänglichkeit.

  2. Aufbau festlegen

    Danach steht fest, welches Ständerwerk, welche Dämmung und wie viele Beplankungslagen nötig sind – und welche Qualitätsstufe die Oberfläche bekommt.

  3. Ständerwerk stellen

    Wände und Decken werden aufgestellt und ausgerichtet. Revisionsöffnungen und Installationswege legen wir jetzt fest.

  4. Installation und Beplankung

    Nach Elektro und Sanitär wird geschlossen. Erst danach lässt sich nichts mehr ohne Aufwand ändern – deshalb gehen wir vorher gemeinsam durch.

  5. Spachteln und Übergabe

    Verspachteln in der vereinbarten Qualitätsstufe, Flächen prüfen, gemeinsam abnehmen.

Häufige Fragen

Was Kunden uns dazu fragen

Das lässt sich seriös erst nach einem Ortstermin sagen. Der Preis hängt am Aufbau: einfache Trennwand oder Schallschutzwand, einlagig oder doppelt beplankt, Q2 oder Q4, mit oder ohne Brandschutzanforderung. Wir nehmen die Räume auf und legen die Positionen einzeln ins Angebot, damit erkennbar bleibt, was welchen Anteil ausmacht.

Bilder und leichte Regale halten mit normalen Hohlraumdübeln. Für Hängeschränke, Waschbecken, Fernseher oder Handläufe gehört eine Traverse oder eine Montageplatte ins Ständerwerk – das muss vor dem Beplanken geschehen. Sagen Sie uns also vorher, was später an die Wand kommt.

Mehr, als die meisten erwarten – aber nur bei passendem Aufbau. Entscheidend sind Dämmung im Hohlraum, getrennte Ständer oder Federschienen, zwei Beplankungslagen und dichte Anschlüsse. Eine einzige offene Fuge an Boden oder Decke kostet mehr Schallschutz als eine zusätzliche Plattenlage bringt.

Ja, mit Staubschutz und raumweiser Abarbeitung. Beim Zuschneiden und Schleifen entsteht Staub, deshalb schotten wir den Bereich ab. Wir stimmen vorher ab, welche Räume wie lange nicht nutzbar sind.

WhatsApp